Odd Fellows Aktuell

  • Neue Ordensleitung nimmt die Arbeit auf.

    Anlässlich der GLDOF-Tagung in Göttingen vom 4. bis 6. Mai 2018 wurde eine neue Ordensleitung gewählt und für die Periode bis Mai 2022 in ihre Ämter verpflichtet und eingesetzt.

    Die neuen Großbeamten sind: Hochmeister Klaus Hielscher, Beigeordneter Hochmeister Ottmar Kasdorf, Großsekretär Detlef Roß, Großschatzmeister Dr. Frank Becker und Großmarschall Ronald Winkel.

    Eingesetzt und verpflichtet wurde auch Rebekka-Präsidentin Petra Schulz und ihre Stellvertreterin Tatiana Adam.

    Ebenso wurden die wieder- und neugewählten Großmeister Sascha Hohner, Martin Jäger, Roland Krumpholz, Andreas Lüers und Dieter Nickisch in ihren Ämtern verpflichtet und erhielten ihre Amtskette.

    Viel Ehre und großen Dank wurde den ausscheidenden Großbeamten Althochmeister Ernst Schütz, Alt-Beigeordneter Hochmeister Dieter Schmidt, Altgroßschatzmeister Gerhard Wild und Altgroßsekretär Ronald Winkel zuteil.

    Große Beachtung fand auch der Vortrag für die Planung der 200-Jahr-Feier in Berlin am 26. und 27. April 2019, die im Hotel Estrel stattfinden wird.

    Alle Schwestern und Brüdern wünschen unseren neuen Beamten viel Freude und Erfolg in ihren neuen Ämtern!

    Gerhard Wild, AGSM

    Die Brüder der Ordensleitung: HM Klaus Hielscher, BHM Ottmar Kasdorf, GSK Detlef Roß, GSM Dr. Frank Becker und GMA Ronald Winkel
    Die Brüder der Ordensleitung: HM Klaus Hielscher, BHM Ottmar Kasdorf, GSK Detlef Roß, GSM Dr. Frank Becker und GMA Ronald Winkel
    Rebekka-Präsidentin Petra Schulz, ihre Stellvertreterin Tatiana Adam und die Delegierten der Rebekka-Logen
    Rebekka-Präsidentin Petra Schulz, ihre Stellvertreterin Tatiana Adam und die Delegierten der Rebekka-Logen

    Betroffenheit bei der Spendenübergabe

    von links: Jürgen Ahrenbeck, Ursel Ballin, Ulrich Bernstein, Harry Döring

    Überflutung des Kellers und der Küche, Wasser bis zur Hüfte im Erdgeschoß, Stromausfall, Evakuierung der 96 Heimbewohner von Goslar nach Braunschweig, Verlust des gesamten Mobiliars und der Ausstattung. Die Darstellung aus der Nacht der Überflutung, die Ursel Ballin, Pflegedienstleitung und stellvertretende Heimleitung des Theresienhofs gab, löste bei den Brüdern des Odd Fellow-Ordens Betroffenheit aus. Ebenso die Schilderung von Edith Keitel, die den Sozialen Dienst im Theresienhof leitet. Mit Tränen in den Augen berichtete sie vom Verlust wichtiger Gegenstände für die Erinnerungsarbeit und die Bewegungsaktivierung, u.a. alte Holzkaffeemühlen, ein Waschbrett, eine Wärmeflasche aus Metall, alte Poesie- und Fotoalben sowie die Bibliothek mit gezielt ausgesuchter Literatur – alles weg!Die Bewohner konnten nach einem halben Jahr wieder in die renovierten Räume einziehen. "Wir möchten die Neuausstattung im Theresienhof nochmals mit 5.000 Euro aus dem Fonds 'Ich helfe' unterstützen, nachdem das Hochwasser so massive Schäden angerichtet hat", sagt Ulrich Bernstein, Obermeister der Lessing-Raabe-Loge. 1.000 Euro überreichte er bereits beim Neujahrsempfang als Spende seiner Loge.

    Harry Döring, 2. Vorsitzender des Vereins „Ich helfe“, ergänzte: „Uns hat das Schicksal der Bewohner und Mitarbeiter sehr berührt. Wir möchten all diesen Menschen damit Wertschätzung entgegen bringen: Die Senioren sollen in Würde ihren Lebensabend genießen und die Mitarbeiter wieder in Ruhe ihre Arbeit aufnehmen können.

    Bei einem Rundgang durch das Haus war das Ausmaß der Schäden in einigen Bereichen noch zu erkennen, viele Handwerker waren mit den Sanierungsarbeiten beschäftigt und die fertiggestellten Räume erstrahlten im neuen Glanz. Frau Ballin nahm mit großer Dankbarkeit im Namen der Mitarbeiter und Bewohner des Theresienhofes den Scheck entgegen.

    Rebekka-Loge Eva König übergibt Spende an das KIT in Wolfenbüttel

    Rebekka-Loge Eva König übergibt Spende an das Kriseninterventions-Team (KIT) in Wolfenbüttel

    Die Schwestern der RL Eva König haben im vergangenen Jahr wieder mit verschiedenen Aktionen Geld für die Spendenkasse der Loge erwirtschaftet. Bereits im Vorfeld wurde festgelegt, dass der erreichte Überschuss an das Kriseninterventions-Team des Deutschen Roten Kreuzes gehen sollte.

    Die Übergabe erfolgte anlässlich des Neujahrsempfangs 2018, der wie immer gemeinschaftlich mit der Widekind-Loge und der Lessing-Raabe-Loge durchgeführt wurde. So konnten wir den Damen des Kriseninterventionsteam Wolfenbüttel schließlich 3.300 Euro (inkllusive eines namhaften Betrags aus dem Odd Fellow-Fonds "Ich helfe") übergeben. Diese waren sprachlos und freuten sich sehr über diese großzügige Spende.

    Die Spende wird nicht in die alltägliche Arbeit einfließen, sondern für in Erholungswochenende dienen, um die "Batterien" der Ehrenamtlichen wieder "aufzuladen". Aber man will doch auch noch etwas Sinnvolles für die Arbeit tun. Geplant ist, an dem Wochenende eine Fachkraft der Polizei einzuladen, um gemeinsam einen Kurs zur Selbstbehauptung in schwierigen Situationen zu absolvieren.

    Goethe-Loge unterstützt Arbeit der Elisabeth-Straßenambulanz

    Jens Warmers, Obermeister der Goethe-Loge, übergibt einen Spenden-Scheck in Höhe von 4.000 Euro an Dr. Maria Goetzens, Leiterin der Elisabeth-Straßenambulanz im Caritasverband Frankfurt.
    Foto: Caritasverband Frankfurt e.V.

    4.000 Euro hat die Frankfurter Goethe-Loge an die Elisabeth-Straßenambulanz der Caritas (ESA) gespendet. Jens Warmers, Obermeister der Loge, überreichte den Scheck im Rahmen des Jahresempfangs der Loge am 15. Januar an Dr. Maria Goetzens, Leiterin der ESA. Die Straßenambulanz der Caritas versorgt kranke Menschen, die auf der Straße leben, medizinisch. Mit der Spende soll besonders psychisch Kranken geholfen werden.

    Opens external link in new windowzum Artikel der Caritas Frankfurt

    Neujahrsloge der Odd Fellows in Berlin mit Spendenübergabe

    Ein Höhepunkt war die Spendenübergabe unserer Schatzmeisterin Gitti Winkel an die beiden Vorsitzenden von Paula e.V., Frau Birkhölzer und Frau Jankowski, in Höhe von 4.250 EUR.

    Am 6. Januar 2018 fand die Neujahrsloge im Odd Fellow-Haus in Berlin statt, dieses Jahr ausgerichtet von unserer Frauenloge Elisabeth. Zentraler Gedanke mit Beiträgen der Schwestern und dem Festvortrag unserer Präsidentin Petra Schulz war das Jahresthema 2018 der Odd Fellows in Deutschland: WERTSCHÄTZUNG.

    Ein Höhepunkt war die Spendenübergabe unserer Schatzmeisterin Gitti Winkel an die beiden Vorsitzenden von Paula e.V., Frau Birkhölzer und Frau Jankowski, in Höhe von 4.250 EUR.

    Paula e.V. ist ein Verein zur Arbeitslosen-Selbsthilfe und ein Projekt der Graefewirtschaft GmbH. Die Graefewirtschaft GmbH ist ein soziales Unternehmen zur Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze und der beruflichen Integration benachteiligter Menschen – Langzeitarbeitslosen, Migranten, Bleibeberechtigten und Flüchtlingen. Sie versorgen täglich Schulen und Horte sowie zahlreiche Kindertagesstätten mit frischem und gesundem Mittagessen in verschiedenen Bezirken Berlins. An allen Produktionsstandorten wird größter Wert auf die direkte Verarbeitung von frischen Produkten für die Schulverpflegung gelegt. Vom Kochtopf bis auf den Tisch entstehen nach diesem System "cook & serve" nur geringste Warmhaltezeiten.

    Die Elisabeth-Loge freut sich, dass mit Hilfe dieses Betrages ein neuer großer Kochkessel angeschafft werden kann, damit noch mehr Arbeitsplätze bei Paula e.V. und der Graefewirtschaft angeboten werden können.

    Birgit Degenhard, AM RL Elisabeth

    Nürnberger Logen spenden für einen guten Zweck

    Nürnberger Logen spenden für einen guten Zweck - von links: Peter Milec (Hans-Sachs-Loge), Andreas Fersch (Gesamtleiter der Regens-Wagner-Stiftung Lauterhofen, Wolf-Dieter Harrer (Hans-Sachs-Loge), Karl-Heinz Enderle (Vorstand der Altstadtfreunde Nürnberg)

    Am 11. November veranstalteten die Nürnberger Odd Fellows unter der Federführung der Hans-Sachs-Loge ein Benefizkonzert im Pellerhaus. Dazu hatten sie den Ural-Kosaken-Chor eingeladen, der mit seinen traditionellen Liedern den Charme des alten Russlands nach Nürnberg brachte und das Publikum begeisterte. Mit dunklen, kräftigen Stimmen und melancholischen Melodien nahm der Chor die Besucher mit auf eine Reise in die russische Vergangenheit und schuf so die Stimmung, mit der er die Menschen verzauberte.

    In diese Stimmung fügte sich auf harmonische Weise die Spendenübergabe der Loge an die Altstadtfreunde Nürnberg, Verein zur Denkmalspflege und Förderung der Erhaltung der Stadt wie z.B. dem Pellerhaus, unserem Veranstaltungsort, dem Verein Wildwasser Nürnberg, Hilfe gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene und an die Regens-Wagner-Stiftung Lauterhofen, einer Einrichtung  zur Ausbildung und Betreuung von Menschen mit Behinderung. Sie alle erhielten jeweils 1.000 Euro aus dem Stiftungsfonds "Ich Helfe" der Deutschen Odd Fellows.

    Die Hans-Sachs-Loge dankt dem Vorstand der Stiftung für seine spontane Zusage. Die Loge überprüft jede Vergabe, wie auch bei frühren Aktionen, dass die Gelder 1:1 in den Förderzweck fließen.

    "Bildung statt Beschneidung" - ein Gästeabend bei der Paul-Gerlach-Loge mit Fadumo Korn

    "Bildung statt Beschneidung" - ein Gästeabend bei der Paul-Gerlach-Loge mit Fadumo Korn

    Am 9. Oktober 2017 lud die Paul-Gerlach-Loge Wilhelmshaven zu einem Gästeabend mit der Schriftstellerin Fadumo Korn ein. Bei ihrem mit Bildern von Ehemann Walter Korn unterstützten Vortrag schilderte die Autorin nicht nur persönlich Erlebtes aus ihrer somalischen Heimat, sondern wie sie unter den Folgen der grausamen Beschneidungs-Tradition litt und seit mehr als 20 Jahren dagegen ankämpft.

    Die Paul-Gerlach-Loge überreichte an diesem Abend einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro, mit dem ein Bildungsprojekt des Vereins NALA e.V. in Burkina Faso unterstützt wird.

    zum ausführlichen Bericht

    Zentraleuropäisches Lagertreffen 2017 in Bern

    Zentraleuropäisches Lagertreffen 2017 in Bern

    Am Samstag, den 3. September 2017, fand im Odd Fellow-Haus in Bern das diesjährige Zentraleuropäische Lagertreffen (ZELT) statt, das unter dem Thema "Wertschätzung" statt. Mehr als 120 Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, Niederlanden, Polen und der Schweiz nahmen teil. Das Treffen wurde von der schweizerischen Großloge geleitet.

    An der Tagung in Bern wurde das Thema „Wertschätzung“ von verschiedenen Blickwinkeln her betrachtet: Die Wertschätzung in allen Lebenslagen, im privaten wie im beruflichen Leben, brachte die Referentin aus Holland mit folgendem Zitat auf den Punkt: „Tue, was zu tun ist, ohne eine Belohnung zu erwarten – betrachte es als Bonus, wenn dir Respekt entgegen gebracht wird und nicht als Notwendigkeit. Die Aufmerksamkeit für dich selbst ist gut für dein Selbstwertgefühl und gibt dir ein gutes Fundament, auf dem du aufbauen kannst. Es ist, als sagtest du zu dir selbst: ich bin es mir wert und jetzt bin ich bereit, der Welt ins Gesicht zu sehen! Jeder Mensch braucht Anerkennung, Bestätigung und Respekt. Es spielt keine Rolle, woher du kommst, wie du aufgewachsen bist, wie deine Ausbildung ging oder welche Religion du hast.“

    Leider nutzen soziale Medien diese menschlichen Bedürfnisse, sich geschätzt und anerkannt fühlen zu wollen – nur als leere Floskel. Denn die Anzahl der „likes“ sind gerade kein Mass für den Grad der Wertschätzung, sondern höchstens eine Lesebestätigung.

    Weitere Referenten aus Deutschland, Polen, den Niederlanden und der Schweiz, ergänzten dieses Thema. Gerade wir als Odd Fellows können und sollen mit grossem Respekt mit Menschen umgehen. Respekt und Toleranz gehören zu den Grundwerten unseres Daseins. Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere, allgemeine Haltung anderen gegenüber.

    Nach den Vorträgen fand am Samstagnachmittag eine feierliche gemeinsame Lagersitzung in der mit farbigen Glasfenstern ausgestatteten Halle des Sitzes der Berner Logen statt. Als Rahmenprogramm organisierte das OK eine sinnlich-musikalische Betrachtung zur Glocke und einen wissenschaftlichen Exkurs an die Universität Bern zum Thema „Weltraumforschung“.

    Geschlossen wurde die Tagung am Samstagabend mit einem ausgezeichneten Dinner.

    Auch für die Besichtigung der Berner Altstadt blieb trotz des umfangreichen Programms ausreichend Zeit. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses ZELT auch dank der perfekten Organisation und der beeindruckenden Atmosphäre des Berner Logenhauses noch lange positiv im Gedächtnis haften bleiben wird.

    Das nächste ZELT wird wegen des 200-jährigen Ordensjubiläums in 2019 erst im Jahr 2020 in Polen stattfinden.

    Jens Warmers

    Dem Himmel so nah …

    Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Das haben rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner des Franziskuswerks Schönbrunn bei einem Flugtag am Freitag, den 4. August 2017, auf dem Flugplatz Oberschleißheim hautnah erleben dürfen. Die Bayerische Friedensloge hatte zusammen mit dem Oberschleißheimer Flugplatz eingeladen.

    "Seit 1985 laden wir nun schon jedes Jahr zum Flugtag ein und es ist jedes Mal ein besonderer Nachmittag. Für uns von der Friedensloge und für die beteiligten Piloten ist es eine große Freude zu sehen, wie wir anderen Menschen damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und ich glaube, dass unsere Gäste noch lange vom Flugtag erzählen werden", sagte Günter Mittelstaedt, Obermeister der Friedensloge, zufrieden am Ende der Veranstaltung. Sr. M. Johanna Süß von den Schönbrunner Franziskanerinnen begleitet regelmäßig den Flugtag. Sie stimmte Mittelstaedt zu: "Mit den Odd Fellows verbindet uns eine lange Freundschaft. Der Flugtag ist immer ein absolutes Highlight im Jahreskalender, gerade auch für diejenigen, die im Sommer daheim bleiben. Ein herzliches Vergelt´s Gott an die Friedensloge und die Piloten."

    Sechs Piloten wechselten sich an den zur Verfügung stehenden vier Flugzeugen, überwiegend vom Typ Cessna, ab und drehten den ganzen Nachmittag über Runden vom Flugplatz Oberschleißheim nach Schönbrunn und wieder zurück. Wer davon hungrig wurde, konnte sich kostenlos mit Köstlichkeiten vom Grill stärken.
    Sigrun Wedler, Franziskuswerk

    Mittsommerloge in Jever

    Die Seewiefken-Loge feiert die Hallenweihe und Einführung einer neuen Schwester.
    Am 17. Juni 2017 fand die stimmungsvolle Einführung unserer zehnten Schwester mit rund 50 Gästen statt. Für dieses erfreuliche Ereignis wurde von der Alt-Präsidentin in Gegenwart des Hochmeisters auch die neue Halle in einer feierlichen Zeremonie geweiht.

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    Stiftung der Württemberg-Loge unterstützt die Arbeit des Eltern-Kollegs Fellbach

    Das Eltern-Kolleg Fellbach e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und anerkannter Träger für Kinderbetreuung und außerschulische Angebote. Die Württemberg-Loge unterstützt über ihre Stiftung den Bereich Soziale Gruppenarbeit mit 2.000 EUR. Dies kommt dem Angebot für Kinder, die einen intensiven Förder- und Betreuungaufwand aufweisen zugute. Aktuell  besuchen etwa 450 Kinder und Jugendliche die Einrichtungen des Vereins. Über die Spendenübergabe am 23. März 2017 berichtete auch die Stuttgarter Zeitung.

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    Jahresthema 2018: Wertschätzung

    Wertschätzung: andere Worte dafür sind Respekt, Anerkennung, Achtsamkeit, Würdigung. Und wir alle kennen das Wort "Betriebsklima". Übersetzen wir dieses Wort in "Logenklima".

    Genau hier ist der Ansatz für das Jahresthema 2018 "Wertschätzung". Die Odd Fellows haben sich gegenseitig versprochen, nach der "Goldenen Regel" zu leben, das heißt – anderen Menschen genauso gegenüberzutreten, wie wir es von ihnen erwarten. Oder wie der Volksmund sagt: "Was du nicht willst, dass man dir tue, das füg‘ auch keinem anderen zu."

    Jeder Mensch sehnt sich nach Wertschätzung. Jeder Mensch möchte geachtet, anerkannt und respektiert werden. Unsere Mitglieder in den Logen haben alle einen anderen gesellschaftlichen, familiären und beruflichen Hintergrund. Sie sind jung, sie sind älter. Gerade diese Unterschiedlichkeit bietet einen hohen Anreiz, sich darin zu üben, sich gegenseitig wertzuschätzen, sich anzuerkennen und zu respektieren.

    Aus dem gegenseitigen Versprechen, sich wertzuschätzen, ergibt sich eine wunderbare Gemeinschaft, das "Logenklima". Eine Gemeinschaft der unterschiedlichsten Menschen, eine Gemeinschaft, die eben nach der "Goldenen Regel" leben will. Aus dem Respekt voreinander wächst die Gemeinschaft, wächst die Loge. Eine Harmonie, die wir Odd Fellows uns auch für den Rest der Welt wünschen. Lassen sie uns deshalb in diesem Jahr ganz besonders an das Wort "Wertschätzung" denken – üben wir, uns gegenseitig zu respektieren und dem anderen Menschen zu zeigen, was er uns bedeutet.

    Ernst Schütz (Hochmeister)

    "Menschen Halt geben"

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    Mit freundlicher Unterstützung durch AM Medienproduktion (amfilm.de)

    Wir trauern um Walter Kuttelwascher

    Am Freitag, den 28. Juli um 17 Uhr war die Lebensreise unseres Alt-Hochmeisters

    Walter Kuttelwascher

    zu Ende.

    Walter war ein 100%-Odd Fellow. Er setzte sich ein für seine Loge, dann für die Bezirks-Großloge und schließlich für den ganzen Orden. Er glaubte an unsere Ziele, an unsere Aufgaben – und er forderte sie auch ein. 

    Mit seinem Charme, mit seiner immer guten Laune konnte er auch andere Menschen begeistern. Nun ist er uns vorausgegangen. Wir werden ihn vermissen – aber in unseren Herzen lebt er weiter.

    Abschied von AHM Walter Kuttelwascher

    Abschied von AHM Walter Kuttelwascher

    Freitag, der 25. August 2017, war ein heißer Tag, an dem sich über 100 Trauergäste auf dem Memmelsdorfer Friedhof einfanden. Die kleine Trauerhalle konnte nicht alle amtierenden und ehemaligen Würdenträger des Ordens und die Weggefährten unseres Alt-Hochmeisters Walter aufnehmen, so dass viele vor der geöffneten Tür den Trauerfeierlichkeiten lauschten. Die  Verwandtschaft, Brüder und Schwestern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Tschechien waren angereist, um unserem Bruder die letzte Ehre zu erweisen.

    Nach dem Glockenläuten um 13 Uhr hörte die Trauergemeinde Musik von Saint-Saens „Der Schwan“. Sprecher AM und BGM Walter Bauer begrüßte die Trauergemeinde im Namen der Franken-Loge Bamberg und auch im Namen der Familie. Er zeichnete einen Abriss seines persönlichen Freundes Walter, das bewegte und erfolgreiche Leben unseres AHM, seinen privaten und beruflichen Werdegang und natürlich seine Tätigkeiten und sein Wirken im Orden.

    Nach Louis Armstrongs „What a wonderful world“ hielt HM Ernst Schütz einen Vortrag über Leben und Tod, zum Odd Fellow-Tum und zu Ehren des Verstorbenen.

    Beethovens Triple-Konzert in C, Op.56, leitete die sehr persönlich gehaltene Rede von Sw AM Ivana Ebert von der Frieden Rebekka-Loge Nürnberg ein. „Lieber Bruder Walter, Hochmeister,  Inhaber der Rebekka-Logen- und Lagergrade“, sie hob die persönliche Verbundenheit und seine stets freundliche, verbindliche und nette Lebensart heraus und bedauerte, dass uns ein echter Freund verlassen hat. Noch im Krankenhaus hat Walter an einem Vortrag gearbeitet – „Die Quantentheorie“ – leider konnte er diesen Vortrag nicht mehr halten - aber.… „nun kann er es selbst überprüfen, was davon stimmt“, schloss Sw Ivana ihre Traueransprache.

    John Lennons „Imagine“ war die Einstimmung zur Odd Fellow-Kette, die alle amtierenden Großbeamten mit den Brüdern der Franken-Loge um die Urne bildeten, um anschließend auch alle anderen Trauergäste in die Kette mit einzubeziehen.

    Unser Odd Fellow-Lied, unser Trauerritual, durchgeführt von OM Eberhard Tank und AM Martin Krebs, endete mit der Entlassung unseres Bruders aus der Kette. Anschließend geleiteten die Brüder der Franken-Loge zusammen mit Walters Sohn Michael und den Verwandten der Familie die Urne zur Urnenwand zur letzten Ruhe. Nun sind AHM Walter und seine Frau, Sw Brigitte, die im Januar verstorben war, wieder vereint.
    Brüder und Schwestern verabschiedeten sich mit einer weißen Rose am Grab.

    Walter hatte noch alles vor seinem Ableben organisieren können: Abfolge, Musik – und als Weinliebhaber gab es für alle Trauergäste vor der Aussegnungshalle ein Glas „Pfälzer Sekt“ – so war er eben, unser Walter – und so wollen wir ihn auch in guter Erinnerung behalten.

    Gerhard Wild, GSM

    Schreibwettbewerb zum Thema Respekt - Toleranz - Güte

    Der Freie Deutsche Autorenverband Berlin e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Odd Fellow-Orden einen Schreibwettbewerb für junge Erwachsene zwischen 16 und 28 Jahren.

    Das Thema Respekt - Toleranz - Güte spiegelt zentrale Werte und Handlungsmaximen der Odd Fellows wider.

    Diese Werte sind weder an eine Glaubensrichtung noch an eine Kultur gebunden, sondern stehen richtungsweisend für den Umgang der Menschen miteinander.

    Eingesendet werden können bis zum 30. April 2017 alle Arten von Prosa: Erzählungen, Novellen, Kurzgeschichten, Essays.

    Weitere Details zum Wettbewerb auf www.jugendschreibt.net

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