Geschichte der Fresia-Loge zu Jever

Bereits seit 1921 bzw. seit 1908 existieren in Wilhelmshaven und Bremen die dem Deutschen Odd Fellow Orden (I.O.O.F.) zugehörige Paul-Gerlach-Loge bzw. die Lloyd-Loge Bremen.

Einige Brüder dieser Logen entschlossen sich, nach mehreren Treffen am 27. Mai 2002 in Jever die "Brudervereinigung Fresenia zu Jever" zu gründen. Rund einen Monat später wurde die Brudervereinigung "Fresenia zu Jever" offiziell von der Großloge der Deutschen Odd Fellows anerkannt. Die Gründungsmitglieder waren Gerold Ehmen, Karl Henken, Olaf Janssen, Jörg Reents und Dr. Marc Thornton.

Im Herbst des Jahres 2002 konnte mit der Anmietung eines Hauses in der Schillerstraße 8 in Jever ein passendes Gebäude gefunden werden, das mit erheblicher Eigenleistung und Unterstützung anderer Odd Fellow Logen zum jetzigen Logenhaus umgebaut wurde.

Am 5. April 2003 fand in diesen Räumen die offizielle Einsetzung der "Brudervereinigung Fresenia" durch den Hochmeister Wolfgang Holz, verbunden mit einer Hallenweihe, statt.
Unter den zahlreichen Gästen in- und ausländischer Logen war auch der sehr geschätzte und inzwischen leider verstorbene Großmeister Herm Gubernatis aus Bremen.

Bereits ein halbes Jahr später, am 18. Oktober 2003, wurde die offizielle Einsetzung der "Fresenia Loge zu Jever" feierlich begangen. Mehr als 100 Gäste aus Deutschland und den Niederlanden nahmen an dieser Veranstaltung im Audienzsaal des Schlosses zu Jever teil.

Bruder Gerold Ehmen wurde als erster Obermeister sowie Bruder Wilhelm Schröer als erster Untermeister eingesetzt. Bruder Karl Henken wurde zum kommissarischen Altmeister der neuen Loge ernannt. Den ersten Logenvorstand komplettierten Bruder Dr. Marc Thornton als Schatzmeister und Bruder Jörg Reents als Schriftführer.

Mittlerweile gehören der Loge über 26 Brüder an. Treffpunkt ist alle 14 Tage jeweils Donnerstag um 20:00 Uhr im Logenhaus in der Wittmunderstr. 2.

Besonderer Schwerpunkt dieser Loge ist u.a. ein intensiver Gedankenaustausch mit den Brüdern und Schwestern anderer Logen, speziell den der niederländischen Logen. Neben geselligen Veranstaltungen engagieren sich die Brüder auch im sozialen Bereich. So konnten regionale Gruppen wie die "Lebensweisen e.V.", der "Schirm e.V.", die "Schlüsselblume e.V.", die "Brücke" etc. finanziell unterstützt werden.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden öffentliche Vorträge und Lesungen. Bisherige Referenten waren bisher u.a. Prof. Eugen Drewermann, Sabine Bode, Günter Schabowski, Niklas Frank, Bettina Röhl und General Kasdorf.

Für die Zukunft ist die Aufnahme weiterer Brüder vorgesehen.