Aktuelles aus der Loge

Liebe Besucher ,

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen ein paar Streiflichter unserer Arbeit, die den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben. Gerne laden wir Sie auch ein, uns zu kontaktieren, um mehr zu erfahren. Bitte nutzen Sie unsere Kontaktseite, um zu erfahren, wie Sie uns am besten erreichen.

Altstadtfest Jever 2016

Auch 2016 fanden sich die Brüder am Freitag und Samstagabend in Jever ein, um auf dem Altstadtfest in Jever geistige Getränke für den guten Zweck zu verkaufen.

 Mittlerweile ist der Stand der Fresenia gut bekannt, so dass auch dieses Jahr wieder treue Stammgäste begrüßt werden konnten.
Auch viele neue Gäste konnten willkommen geheißen werden. Ganz im Sinne von Liebe, Freundschaft, Wahrheit, wurden gute Gespräche geführt, erklärt was Loge für die Brüder bedeutet, neue Freundschaften geschlossen und alte erneuert werden. Letztendlich sind dann auch etliche Spenden eingesammelt worden.

 

 Wie jedes Jahr, werden die Brüder in den nächsten Wochen beraten, wo der Gewinn der Veranstaltung gespendet wird.

Freundschaftsbaum

Die Brüder der Fresenia Loge pflanzten am Gründonnerstag 2015 gemeinsam mit den Brüdern der Graaf Adolf Loge in Winschoten/Niederlande einen Freundschaftsbaum.

Mit zwölf Brüdern war der Kleinbus rappelvoll, den Taxiunternehmer Bruder Sven Janssen von der Fresenia am Gründonnerstagabend nach Winschoten steuerte.
Vorne saßen der Obermeister der Fresenia Ottmar Kasdorf und Bruder Jan Edo Albers, Bürgermeister von Jever; hinten die Brüder, die das Gastgeschenk bewachten.
In gemütlicher und kurzweiliger Fahrt ging es unter der Ems hindurch in die Niederlande hinein.Pünktlich um 18.45 Uhr kurvte der Bus in die Winschotener Burgemeester Schönfeldplein ein und parkte vis à vis dem Logenhaus der Graaf Adolf Loge, das mit einem großen OddFellow Banner geschmückt war.

Die Jeveraner Abordnung wurde auf das herzlichste begrüßt.Danach ging es bald zur eigentlichen Pflanzaktion nach draußen vor das Logenhaus, um das Tageslicht noch auszunutzen.

Die Bürgermeister beider Städte hoben in ihren Ansprachen die freundschaftlichen Beziehungen hervor.
Jan-Edo Albers sprach den Gastgebern auf niederländisch seine Glückwünsche zu den beiden Vereinen aus, dankte für „die Einladung zur feierlichen Pflanzung eines Freundschaftsbaumes“ und überbrachte „die besten Grüße und Wünsche der Stadt Jever".

Das Pflanzen eines Freundschaftsbaumes durch eine niederländische und eine deutsche Loge im 70. Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist zugleich ein bedeutsames und schönes Ereignis.“ Bruder Jan-Edo gab der Hoffnung Ausdruck, „dass die heute bekräftigte Freundschaft zwischen der Graaf-Adolf -Loge und der Fresenia-Loge weiter wachsen und viele Früchte tragen wird. Damit sich die Menschen in Winschoten und Jever insgesamt näher kommen ganz im Sinne einer guten Nachbarschaft und einer friedlichen Zukunft!“.

Die Pflanzaktion des Freundschaftsbaumes, einem Ginkgo, wurde von der Winschotener Graaf-Adolf-Loge finanziert.
Der Ginkgo wurde ausgewählt, nicht nur weil ihn holländische Seefahrer im 18. Jahrhundert aus Japan nach Europa brachten, sondern weil er vom Kuratorium „Baum des Jahres“ zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden gewählt und zum Baum des Jahrtausends erklärt wurde.

Die Abordnung aus Jever hatte ein friesen-typisches Geschenk dabei, damit die Odd Fellows von Winschoten „den Baum auch gebührend angießen“ können, wie Obermeister Ottmar Kasdorf in seiner Ansprache dazu sagte. Zwanzig Fünf-Liter-Fässer Jever Pils stapelten die Brüder der Fresenia-Loge im Refektorium der Winschotener Graaf-Adolf-Loge übereinander mit der Mahnung, es nicht sauer werden zu lassen. Das ließen sich die Winschotener Brüder nicht zweimal sagen und zapften die ersten Fässer an. Um zwei Uhr morgens war der Kleinbus mit den Fresenia-Brüdern in Jever zurück.

"Gier frisst: Vertrauen"

Projekt: Gier frisst Vertrauen

Im Februar 2015 brachte die Fresenia-Loge zu Jever die Installation: „Gier frisst: VERTRAUEN“ des Aktionskünstlers Ralf Kopp nach Jever.

50.000 1-Cent-Münzen bildeten das Wort „Vertrauen“. Leider wurde die Installation in der folgenden Nacht zerstört: Unbekannte hatten das offen auf dem Alten Markt herumliegende Geld teilweise gestohlen.

Umso größer die Freude und Überraschung, als Kinder am folgenden Morgen etliche Münzen fanden und bei der Polizei abgaben. Damit begann die Aktion, über die in Jever viel diskutiert wurde, Fahrt aufzunehmen. Die Fresenia-Loge legte nach: Die Brüder säuberten die Münzen, beklebten sie mit „Vertrauen in Jever“ und verkauften sie auf dem Wochenmarkt.  Nachdem die ersten Münzen nach kurzer Zeit verkauft waren, beklebten die Brüder weitere Cent-Stücke. Der Erlös wurde an den "Elternverein krebskranker Kinder Friesland-Wittmund" gespendet.

Passend zur dieser Aktion stellte Ralf Kopp in der Volksbank Jever Werke mit echtem Geld aus - unter dem Motto „Gleichgewichtsanalyse“.

Ausstellung "Wertvoll" in der Stadtkirche Jever

Zum 28.10 2013 lud die Fresenia-Loge Jever zur Ausstellungseröffnung in die Stadtkirche in Jever. Bruder Uwe Esau präsentierte eine Auswahl seiner Gedichte der Öffentlichkeit.

Zu Beginn der Ausstellung wurden an die  Besucher Leuchtarmbänder verteilt, deren Bedeutung erst am Ende der Veranstaltung verraten wurde. 

Begleitet wurde die Eröffnung von selbstkomponierten Gitarrenstücken von Dr. Achim Vollmer und Bildern der Malerin Heike Eilts. Thema der Bilder und Gedichte war die Frage danach,  was für uns wertvoll ist. Es ging dabei natürlich nicht um Geld, oder Geschmeide, sondern um innere Werte. Was bedeuten uns noch "Werte"? Die Ausstellung solle zum Nachdenken anregen "über das, was wertvoll im Leben ist“  sagte unser Bruder Obermeister, Ottmar Kasdorf, zur Einführung in die Veranstaltung.

Die Bilder und die Gedichte wurden in der Kirche aufgehängt und waren so auch der Öffentlichkeit zugänglich.

„Sag jemandem, dass er für dich wertvoll ist, erst dann kannst du das Armband abnehmen“, erläutere am Schluss der Veranstaltung dann auch  Altmeister Jörg Reents den Sinn der anfangs verteilten Armbänder.

Ausstellung "Respekt"

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Bundesinnenminister a.D. Rudolf Seiters, hat dem Zeitungs-, Buch- und Ausstellungsprojekt „Respekt“ am Freitagnachmittag größten Respekt gezollt. Als Festredner war der prominente Emsländer zu der Abschlussveranstaltung gekommen, in der das Buch zur Serie vorgestellt wurde. Im vergangenen Jahr waren im Jeverschen Wochenblatt 52 Folgen mit Porträts alter Menschen aus dem Jeverland erschienen. Die Texte und Bilder liegen nun zusammengefasst in einem Buch vor, das demnächst in den Verkauf geht, und in der kommenden Woche beginnt eine Ausstellung mit mehr als 50 Fotografien der Fotografin Sigrid Kasdorf. Die Porträtbilder werden in jeverschen Geschäften gezeigt.

Rudolf Seiters lobte ebenso wie die stellvertretende Landrätin des Kreises Friesland, Marianne Kaiser-Fuchs, das Engagement der an dem Projekt Beteiligten. Das waren neben dem Jeverschen Wochenblatt die Fresenia-Loge zu Jever, die nicht nur die Idee eingebracht, sondern auch die gesamte Organisation des Projekts übernommen hat, und der Landkreis Friesland, dessen Seniorenbeauftragte Nantke Ihnen aktiv daran mitarbeitete, und der das Buch und die Ausstellung mitfinanziert.


Für die Senioren, die in der Reihe porträtiert wurden, würdigte Hans-Georg Drescher aus Schortens die Arbeit des Autorenteams, das ein „Geschichtsbuch“ geschaffen habe. Lebensgeschichten seien hier zu einem Stück Zeitgeschichte geworden.

(Quelle: Opens external link in new windowJeversches-Wochenblatt)

Vortrag Bettina Röhl: "Teures Grabmahl für RAF-Ikonen"

Bettina Röhl dürfte das beurteilen können. Die Tochter von Ulrike Meinhof referierte im September 2008 über den Film "Der Baader Meinhof Komplex". Sie übte harte Kritik an der Tatsache das der Film ausschließlich die "Innenansichten der Terrorristen" beleuchtet. Die Opfer kämen einfach zu kurz. Auch die Besetzung des Filmes, die Terroristen wurden durch hochkarätige und beliebte Schauspieler dargestellt, diente so mehr zur Erneuerung des Mythos, anstatt seiner Demontage.

Mit diesem Vortrag setzt die Fresenia Loge ihre Vortragsreihe "Zeitzeugen" fort.

Vortrag Sabine Bode: "German Angst"

Das war das Thema einer Lesung vom März 2007.

Sabine Bode ging der Frage nach, woher kommt sie, die mittlerweile weltberühmt gewordene "German Angst". So auch der Buchtitel, aus dem sie im Lokschuppen in Jever am 15. März 2007 las.

Frau Bode ging dabei der Frage nach, inwieweit unbewußte Existenzängste und Furcht vor tiefgreifende Reformen auf verlustreiche Kriegserfahrungen zurückzuführen sind.

Vortrag Günther Schabowski: "Wie die SED-Macht zerfiel ..."

Am 11 September 2006 hielt Günther Schabowski einen Vortrag im jeverschen Lokschuppen.
„Wie die SED-Macht zerfiel oder Endzeitbilder 89: Die SED, Gorbatschow und der Fahrplan des KGB – Szenen und politische Facetten aus dem Endzeit-Jahr 1989“.

Schabowski gehörte zu den drei Mitgliedern des SED-Politbüros, die im Oktober 1989 den Sturz von Generalsekretär Honecker durchsetzten.

Der 77-jährige Journalist hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit dem gescheiterten „Realsozialismus“ und seiner eigenen Rolle kritisch auseinander gesetzt.

Er bewies damals als einziger der Politbüromitglieder Mut und ging auf die Straße, empfing Abgesandte des „Neuen Forum“ und stellte sich auf der Großkundgebung am Alexanderplatz am 4. November 1989 und bei anderen Gelegenheiten den Demonstranten der Montagsdemos. Bei uns dürfte er bei den meisten Bekanntheit erreciht haben als er am 9 November 1989 in den Pressekonferenzen offen und zwanglos Stellung nahm und die  Öffnung der Grenze in Berlin und zur Bundesrepublik bekannt gab, wodurch das Ende der DDR eingeleitet wurde.

1996 wurde Schabowski  zusammen mit Egon Krenz und Günther Kleiber, wegen Mitverantwortung für die Toten an der Mauer, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.  Auf Grund von Ersuchen aus der Bevölkerung und aus der Politik verfügte der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin zum Oktober 2000 die Begnadigung von Schabowski und Kleiber.

Schabowski gab im Lokschuppen einen Einblick in seine heutige Sicht auf die DDR. "Meine Einstellung war die Falsche. Wir waren nicht demokratiefähig, sondern haben versucht, mangels besserer Argumente uns der anderen Meinung mittels direkter Gewalt zu entledigen", so zusammengefasst seine heutige Einstellung zur DDR.
Schabowski stellte sich im Lokschuppen den Fragen eines interessierten und teils auch verblüfften Publikum.

Lesung Niklas Frank "Der moralische Niedergang der Eltern"

"Die Berge von Leichen überdecken jede Liebe und mein Buch ist nicht auf Versöhnung ausgelegt", so die Antwort von Niklas Frank, im April 2006 im Antun-Günther Saal im Schloss zu Jever, auf die Frage wie er so über seine Eltern schreiben könne.
Es ist keine einfache Lesung und auch kein einfaches Thema. Niklas Frank ist der Sohn von Hans Frank, Generalgouverneur des besetzten Polens im zweiten Weltkrieg, auch "Schlächter von Polen" genannt.

Niklas Frank, ehemaliger Reporter des Stern las aus seinen Büchern "Der Vater Eine Abrechnung", "Meine Deutsche Mutter" und "Raubritter" und versucht seine Erforschung des moralischen Niedergangs seiner Familie darzustellen.

Hart und scharf wie ein Messer klingen seine Worte, so schreibt die Wilhelmshavener Zeitung vom 24.06.2006. Nicht einfach zu verarbeiten, wenn man auch nur aus einer halbwegs intakten Familie kommt. Die Stimmung im Saal bringt dann auch eine Zuhörerin auf dem Punkt "Der Vortrag hat mich so bewegt, das ich eigentlich gar nichts sagen kann".

So war dann auch die Frage ob Niklas Frank das fünfte Gebot denn nicht kenne und wie er so über seine Eltern schreiben und sprechen kann, die einzige an diesem Abend.

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