Besuch der Scandinavia Loge Nr. 2 aus Kopenhagen

| Gauss-Weber-Loge

Acht Brüder der Scandinavia Loge Nr. 2 aus Kopenhagen waren in Göttingen vom 2. bis 4. Mai 2019 zu Besuch.

Ein großes und herzliches “Hallo“ gab es bei der Ankunft am Göttinger Bahnhof. Da der Bruder Rainer Klie an diesem Tag seinen Geburtstag hatte, gab es auf dem Bahnhofsvorplatz ein Geburtstagsständchen.

Nach dem Einchecken im Hotel, es folgte ein kleiner Stadtrundgang mit dem Besuch der Gedenktafel des alten Logenhauses am Uniparkplatz.

Abends fand dann die Hallensitzung mit Beiträgen von Bruder OM Dieter Peipert und Bruder Sprecher Rainer Klie statt. Bruder Klie berichtete unter anderem, dass er den 3. Grad in Kopenhagen erhalten hat und zeigte voller Freude die Urkunde dazu. Die dänischen Brüder überbrachten die Grüße der dänischen Logenbrüder und bedankten sich für die herzliche Aufnahme in Göttingen. Das anschließende Brudermahl ließ viel Raum für anregende und fröhliche Gespräche.

Am Freitag zeigte uns ein Stadtführer Göttingen. Angefangen vom Gänselieselbrunnen über die Halle des alten Rathauses bis zur alten Aula. In der alten Aula stehen die Büsten der Namensgeber Gauss und Weber und die Büste der Namensgeberin der Schwestervereinigung in Göttingen Dorothea Schlözer. Ein Höhepunkt der alten Aula ist der Karzer, in den Studenten, die sich fehlverhalten hatten, eingesperrt wurden und sich dort verewigt haben.

Nachmittags ging es dann ins Durchgangslager Friedland. Bruder Hartmut Lechte führte uns durch das Lager. Ursprünglich war das Lager für heimkehrende Kriegsgefangene aus Russland gedacht. Für jeden heimkehrenden Kriegsgefangenen wurde damals die Lagerglocke einmal mit einem Gong geläutet. Heute kommen keine Kriegsgefangenen mehr, sondern Flüchtlinge aus dem nahen Osten und Aussiedler aus den Osten mit deutschen Wurzeln. Von hier werden sie dann in das Bundesgebiet verteilt.

Samstag war leider Abreisetag. Wir gingen mit den Brüdern über den Wall (ehemalige Stadtbefestigung). Auf dem Weg ins Hotel gab es noch Kaffee und Baumkuchen. Am Bahnhof verabschiedeten wir unsere Brüder, die uns in der kurzen Zeit mit ihrer Herzlichkeit gefangen haben. Wir sagten Tschüss bis bald in Kopenhagen. Müde und zufrieden ging es dann für die Brüder der Gauss-Weber-Loge auch nach Hause. Eine wunderbare und intensive Zeit ist leider viel zu schnell vergangen.

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