Brüder der Widekind-Loge gedenken beim Volkstrauertag

Am 17. November 2019 haben einige Brüder für die Widekind-Loge an der Gedenkstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge teilgenommen.

Der Volkstrauertag wurde erstmals 1919 vorgeschlagen. Drei Jahre später fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. Der damalige Reichstagspräsident Paul Löbe sagte während der Veranstaltung:

"Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch die Toten zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet die Abkehr vom Hass, bedeutet die Hinkehr zur Liebe, und unsere Welt hat Liebe not."

Mittlerweile wird nicht nur der Kriegstoten gedacht, sondern auch der Opfer von Gewalt und Gewaltherrschaft aller Nationen. Dazu zählen auch Opfer terroristischer und rassistischer Übergriffe.

Die Landrätin ging in ihrer Festrede auf die Folgen von Gewaltherrschaft und Fremdenhass ein. Sie zeigte Tendenzen auf, die in unserer heutigen Zeit wieder aufleben. Die Brüder der Widekind-Loge haben mit ihrer Teilnahme ein Zeichen der Solidarität gesetzt: auch unser Orden ist der Gewaltherrschaft der Nazis 1933 zum Opfer gefallen.

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