In einem spannenden Endspiel gewinnt die Inklusions- und Integrationsmannschaft Sternepark das Finale gegen die Inselstürmer Husum mit 2:1, während sich die Peter-Härtling-Schule im spannenden 7-Meter-Schießen gegen den Gastgeber VfR Schleswig Inklusion die Bronzemedaille sichert.
Dabei ist der sportliche Aspekt nur die eine Seite der Medaille. Viel wichtiger ist für den Veranstalter VfR Schleswig um den Vorsitzenden Klaus Lenkewitz und sein Team, dass Fußball verbinden soll und in die Gesellschaft hinein inklusiv wirkt. Das heißt nichts anderes, dass der Spaß am Fußballspiel unabhängig davon ist, ob man über muskuläres Gardemaß verfügt, körperlich oder geistig beeinträchtigt ist oder sonst anders als beim herkömmlichen Fußball gewohnt mitwirkt.
"Der Bedarf ist auf jeden Fall da", so Klaus Lenkewitz, der neben den schon erwähnten Teams auch die Mannschaften von den Friholt Fighter, dem HSV - Schlei immer dabei, der Wohnstätte Berendstamm, das AbW-St. Nicolaiheim, den TSV Rantrum und den FC Büdelsdorf begrüßt.
Besonders erwähnt wurde der Namensgeber des Turniers, die Schleswiger Odd Fellow-Loge Brüder der Schlei, die auch in diesem Jahr die Sponsorenschaft übernommen haben und damit Garant für das Turnier sind. Angeführt von Obermeister Helmut Hasse und Untermeister Uwe Montag hatte die Ordensführung auch die Ordensleitung mit dem Großmeister der Bezirksgroßloge Roland Krumpholz, und etliche jüngere Brüder dabei, die sich bei der Pokal- und Medaillenübergabe ordentlich einbrachten. "Wir machen das gerne, weil wir mit 'Odd Fellows helfen' zusammenarbeiten und darüber die Finanzmittel auch steuern können", so Obermeister Helmut Hasse.
Auch die Stadt Schleswig ließ es sich nicht nehmen, vor Ort zu sein. Die stellvertretende Bürgervorsteherin Maren Korban dokumentierte damit für die Stadt Schleswig die Bedeutung der Inklusionsarbeit des VfR Schleswig.



