Landesverdienstorden verliehen

Erstellt von sh || Concordia-Loge, Berlin

Unserem Odd Fellow-Bruder Thomas de Vachroi wurde der höchste Orden des Landes Berlin für sein soziales Engagement verliehen.

Am 1. Oktober 2026 fand im Roten Rathaus zu Berlin eine besondere Ehrung statt: Thomas de Vachoi, Odd Fellow-Bruder und Landesarmutsbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, wurde mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. Die Verleihung dieses Ordens hat eine lange Tradition. Der Verdienstorden wird seit 1987 vergeben, ins Leben gerufen vom damaligen Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen. Sie würdigt herausragendes Engagement für das Gemeinwohl und ist die höchste Auszeichnung, die das Land Berlin vergibt. Der erste Oktober ist dabei ein historisch bedeutsames Datum für die Stadt: Am 1. Oktober 1950 trat die Verfassung von Berlin in Kraft, die das demokratische Fundament der Hauptstadt bis heute prägt.

 

Thomas de Vachoi steht exemplarisch für gelebte Solidarität in Berlin. Als Landesarmutsbeauftragter hat er mit seiner Initiative „Armut eine Stimme geben“, die auch von der Concordia-Loge Berlin unterstützt wird, Hunderten Menschen, insbesondere Wohnungs- und Obdachlosen, geholfen und ihnen Hoffnung, Schutz und Perspektiven eröffnet. Sein Engagement wird weit über die kirchliche Arbeit hinaus wahrgenommen. Mit unermüdlicher Energie kämpft Thomas de Vachoi gegen soziale Ausgrenzung und Armut. Er organisiert Hilfsprojekte, schafft Netzwerke für Bedürftige und arbeitet eng mit Institutionen der Stadt und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um das Thema Armut sichtbar zu machen und nachhaltige Unterstützung zu schaffen.

 

Neben Thomas de Vachoi wurden noch elf weitere Persönlichkeiten aus Berlin mit dem Verdienstorden geehrt. Die Auszeichnung ist ein Zeichen der Anerkennung für Menschen, die sich in besonderem Maße für die Stadt und ihre Bewohner einsetzen, unabhängig von Herkunft, Religion oder gesellschaftlicher Position. Die Verleihung des Ordens am 1. Oktober unterstreicht die Bedeutung von Teilhabe, demokratischen Werten und sozialem Zusammenhalt, die in der Berliner Verfassung verankert sind.

 

Außerdem engagiert sich Thomas de Vachoi als Odd Fellow der Concordia-Loge Berlin und ist zweiter Vorsitzender des gemeinnützigen Fonds Odd Fellows helfen e.V., der auch sozial benachteiligte Menschen unterstützt und Projekte zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung fördert. Sein Wirken verbindet praktische Nächstenliebe, gesellschaftspolitisches Engagement und einen starken Einsatz für Chancengleichheit. Das ist gelebtes Odd Fellowtum!

 

Der 1. Oktober 2026 steht damit nicht nur für einen symbolträchtigen Moment in der Stadtgeschichte Berlins, sondern auch für Wertschätzung und Ermutigung: Thomas de Vachoi und seine Mitstreiter zeigen, dass das soziale Gefüge Berlins von Menschen getragen wird, die Verantwortung übernehmen und für andere einstehen. Ihre Leistung ist ein Vorbild für alle, die Berlin zu einer Stadt machen, in der niemand vergessen wird.

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Der Orden mit zwei dazugehörigen Nadeln, die im Alltag getragen werden können.
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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, überreicht Thomas de Vachroi die Urkunde...
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...und hängte ihm anschließend den Orden um.
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Nach der Zeremonie Fototermin. v.l.n.r.: OM Sascha Hohner, Senatorin Franziska Giffey, Thomas de Vachroi, Superintendent der evangelichen Kirche Dr. Christian Nottmeier
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OM Sascha Hohner, Thomas de Vachroi, Verina Hohner.
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Der frisch gebackene Ordensträger.
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Die Urkunde.
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Alle weiteren, neuen Ordensträger.
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Das Rote Rathaus von Berlin aus Legosteinen.